2011

VII. Prienathon

Prien (jf) - 17. September 2011

Der 1. RC Forggensee ging als Titelverteidiger auf die 41 km Seeumrundung mit der Mannschaft Wolfgang S., Holger, Michael, Frank und Steuermann Walter an den Start um 12.15 Uhr. Nach drei Stunden und drei Minuten (sieben Minuten schneller als 2010) kehrten sie als erstes Boot mit sechs Minuten Vorsprung vor dem ersten Verfolgerboot zurück. Wie bei solchen Regatten üblich gibt es auf die echte erruderte Zeit noch einen Altersbonus und einen Damenbonus. Dies führte dazu, daß der Pokal nicht in Füssen blieb, sondern an die Ruderer des Aschaffenburger Ruderclubs als Sieger nach der mit Bonus errechneten Zeit ging. Auf die Langstrecke von 12 km (die Umrundung der beiden Inseln im Chiemsee) ging um 14.30 Uhr die Jugendabteilung des 1. RCF mit den 12- bis 13jährigen Luis, Janis, Michelle, Helmut und Steuermann Jonathan (als jüngste Mannschaft im 17 Boote Teilnehmerfeld). Als Ersatzleute bzw. als Teil des zweiten Jugend-Vierers, der wegen Ausfall zweier Mitglieder nicht an den Start konnte, waren dabei Niklas, Leopold und Moritz.

Die Teilnahme war die Belohnung für das eifrige Rudern in den Ferien. Fast täglich waren diese jüngsten Ruderer auf dem Forggensee. Es ging um Ausdauer, Disziplin und Spaß. Dieser Vierer mit Steuermann hat durchgehalten, nicht aufgegeben, obwohl an letzter Stelle liegend, was für alle Sportler demotivierend ist und erreichte in 70 Minuten das Ziel, glücklich, es geschafft zu haben. Als Anerkennung erhielt die Mannschaft den „Pokal der jüngsten Mannschaft" des Teilnehmerfeldes und das "Prienathon 2011-T-Shirt".

Ruderinfo 01/2011


20. Mai 2011

Liebe Ruderfreunde,

das sonnige Wetter, die sommerliche Wärme und der bisher nicht aufgestaute Forggensee machen Sehnsucht auf Rudern! Selbst der Bodensee liegt bisher mangels geringer Schneeschmelze und Regen um einen dreiviertel Meter tiefer als sonst. Es sind bereits verdächtig viele Aktivitäten auf dem Rudergelände zu erkennen. Das bedeutet, ein Einleiten der neuen Rudersaison 2011! Ich möchte euch ganz herzlich ab Anfang Juni zur neuen Rudersaison einladen.

Das Rudern hat in den letzten Jahren in Füssen und Umgebung sehr an Akzeptanz gewonnen. Rudersportliche Ereignisse, wie der Sieg beim VI. Prienathon 2010 über 41 km sowie der zweite Platz von Astrid und Andrea S. bei der Wanderruderregatta von Straubing nach Deggendorf im Herbst 2010 oder das Anfängerrudern bei den Sportmedizin-Tagen der Fachklinik Enzensberg, wurden über die Presse und dem Internet weit über die Grenzen des Allgäus bekannt gemacht. An dieser Stelle möchte ich sehr herzlich Thomas H. für seine sehr informativ gestaltete Homepage, Thomas St. für sein erfolgreiches Anfängertraining für Erwachsene, Astrid für die Mitgliederverwaltung und Kassier Horst für die erfolgreiche Wiedererlangung der Gemeinnützigkeit unseres Vereins bedanken.

Aufgrund einer Anfrage des FA Kaufbeuren musste die Satzung des „1. Ruderclub Forggensees“ umgeschrieben werden. Unser Jurist hat sich dem angenommen und die bisher bestehende Satzung überarbeitet. Diese muss daher dringend bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung diskutiert und bestätigt werden.

Zum ersten Mal in der Geschichte des Vereins wurden zwei Mitgliedern besondere Ehre zuteil:

Peter ist aufgrund seiner Verdienste um den Aufbau des Ruderclubs zum Ehrenmitglied und

Günter als Gründungsmitglied und langjähriges Mitglied im Vorstand, zum Ehrenvorsitzenden ernannt worden.

Nun ein Punkt in eigener Sache:

Ich möchte dazu aufrufen, die wenigen Mitglieder, die sich bereit erklärt haben, sowohl das Gelände als auch einen regelmäßigen Ruderbetrieb zu sichern, tatkräftig zu unterstützen.

Auch mit kleinen Hilfen, wie Unkraut beseitigen, Kehren in der Bootshalle sowie kleinen Bootsreparaturen ist uns sehr geholfen. Auch fachliche Fähigkeiten, wie z. B. Kenntnisse im Holzbau, Schlosserarbeiten als auch Maurerarbeiten können uns weiterhelfen. Ansprechpartner sind hierfür Thomas St., Walter und ich.

Auch dieses Jahr kann das Rudergelände Mitgliedern gegen eine Spende für private Feiern zur Verfügung gestellt werden. Dabei muss zumindest eine Person die Verantwortung übernehmen und das Gelände wieder in ordnungsgemäßem Zustand hinterlassen. Für eventuell entstandene Schäden haftet jeder selbst. Der Ruderbetrieb darf durch solche Feiern nicht beeinträchtigt werden, außerdem sind die Vorschriften bezüglich des Landschaftsschutzgebietes zu berücksichtigen (Übernachten usw.). Entsprechende Anfragen können an den Vorstand gestellt werden.

Für den Gewinn der Österreichischen Schülermeisterschaft im Doppel-Vierer als auch für die Bronzemedaillengewinne im Doppel-Vierer und Mädchen-Achter bei den Offenen Österreichischen Jugendmeisterschaften 2010 in Linz-Ottensheim möchte ich ganz herzlich unserem Mitglied Katharina gratulieren! Sie rudert zusammen mit ihrer Schwester Rosalie auch aktiv im Ruderverein „Wiking Bregenz“, dem Ruderleistungszentrum von Vorarlberg.

Ich freue mich also sehr herzlich, Euch alle am Ruderclub und auf dem Forggensee wieder zusehen!

Euer,

Joachim

---------------------------------------------------------------------------------------------------------

2010

Die Saison in Zahlen:

Zeitraum: 10. Mai bis 21. November

Gesamtruderkilometer: 3.660 km

Meistgenutzte Boote:

  1. Forggensee: 753 km
  2. Werle: 487 km
  3. Otto Hufen: 370 km
  4. Flitzer: 316 km
  5. Tick: 315 km

Meistgenutzte Bootstypen:

  1. 3x-: 753 km
  2. 4x+: 633 km
  3. 1x-: 587 km
  4. 2x-: 444 km
  5. 1x-: 423 km

Hervorgehoben: C-Gigboote und Pohlus-Boote

Steuermann:

  1. Walter: 375 km
  2. Thomas St.: 31 km
  3. Erna: 9 km

Meiste Ruderkilometer:

Jugend:

  1. Luis: 74 km
  2. Niklas: 54 km
  3. Alexandra: 36 km
  4. Julian: 22 km

Damen:

  1. Andrea S.: 565 km - Vereinsmeister 2010
  2. Astrid: 219 km
  3. Margit: 167 km
  4. Grit: 129 km
  5. Andrea K.: 119 km

Herren:

  1. Holger: 555 km
  2. Wolfgang S.: 532 km
  3. Thomas Sch.: 513 km
  4. Joachim: 503 km
  5. Michael: 320 km

Alle Angaben ohne Gewähr!

---------------------------------------------------------------------------------------------------------

Mit seiner Mannschaft den Ruderclub wieder auf flotten Kurs gebracht

Vorsitzender Joachim Maier erhält in München die Ehrenamtsmedaille von Sport-Staatssekretär Dr. Marcel Huber - «Für herausragendes Engagement» gewürdigt

Textquelle: Allgäuer Zeitung "Füssener Blatt" - 11. Dezember 2010 (wh)

Dieses Schreiben aus München, das Joachim Maier aus dem Briefkasten fischte, trug einen offiziellen Absender. «Ich wusste von nichts. So war ich erst einmal überrascht von der Post aus dem Staatsministerium für Unterricht und Kunst in Bayern», erinnert sich der 1. Vorsitzende des Ruderclubs Forggensee. Eine freundliche Einladung war der Inhalt des amtlichen Papiers, das noch 53 andere Ehrenamtliche erhielten. Sie alle wurden jetzt in der Allerheiligen Hofkirche der Residenz in München feierlich ausgezeichnet.
Für sein «herausragendes ehrenamtliches Engagement für den Sport» erhielt auch der aus Heidelberg stammende Diplom-Sozialpädagoge eine «bayerische Medaille». Der frühere Spitzensportler in fünf Bootsgattungen führt seit acht Jahren den 1. Ruderclub Forggensee. Die Auszeichnung nahm er, wie er betont, «in Vertretung» an. Maier: «Alle Aktiven in unserem Team haben eine solche offizielle Würdigung verdient.» Der Vereinsvorsitzende beließ es aber nicht bei Worten. «Es war doch klar, dass ich nicht alleine nach München zum Festakt gefahren bin.» Der bewährte Steuermann Walter Fischer war ebenso dabei wie der frühere Vorsitzende Peter Track - er erhielt übrigens bei einer Feier im Hotel Sommer die Ehrenmitgliedschaft des Ruderclubs. Außerdem begleitete seine Ehefrau den «Dreier» zum Empfang bei Sport-Staatssekretär Dr. Marcel Huber.

Aller Anfang war mühevoll

Rudern gilt unter Ärzten als gut geeignet für Kreislauf und Gelenke mit geringem Verletzungsrisiko - so waren es eine Handvoll Kollegen aus der Fachklinik Enzensberg, an der Maier damals beruflich an Land ging, die mit ihm den müde gewordenen Ruderclub wieder auf flotteren Kurs bringen wollten.

«Anfangs ging es mühevoll nur Schlag um Schlag voran», erzählt der 55-Jährige. Doch er hatte Ausdauer: Durch seine alte Brücke nach Heidelberg konnten einige Boote als Geschenke vom Neckar ins Allgäu gelotst werden. Maier und die anderen passionierten Ruderer zeigten, dass ein tolles Mannschaftsgefühl den Club beflügeln kann.

Wie sie zu einem Bootshaus kamen, ist nicht nur für Maier eine ganz besondere Geschichte: «Wir bauten im Venetianer Winkel eine alte Bekleidungskammer der Bundeswehr ab. Nach dem Transport schraubten wir alle Holzteile auf dem Clubgelände wieder zusammen.»

In seiner Heidelberger Studentenzeit war Maier international erfolgreich mit verschiedenen Renngemeinschaften. Sein größter Erfolg? «Unser Titel bei der Rotsee-Regatta in Luzern - das ist so, als würde man als Tennisspieler Wimbledon gewinnen», so der 55-Jährige. Heute freut er sich, dass seine Töchter Katharina und Rosalie am Bodensee ins Ruderboot gehüpft sind und mit ihren Schülerteams an den Start gehen. «In den Ferien gehen wir zusammen auf den Neckar», verspricht er Katharina am Telefon.

---------------------------------------------------------------------------------------------------------

2. Platz bei VII. Wanderruderregatta von Straubing nach Deggendorf

Am 9. Oktober 2010 nahmen Astrid und Andrea S. innerhalb einer Renngemeinschaft für den 1. Ruderclub Forggensee an der VII. Wanderruderregatta von Straubing nach Deggendorf teil. Bei sehr guten Wetterbedingungen ging die gesteuerte C-Gig-Vierer mit Schlagfrau Andrea S. auf die 36 km lange Strecke. Obwohl das Boot ca. 600 m vor dem Ziel von der Bugwelle eines vorbeifahrenden Donau-Frachters überspült wurde, gelang es der Mannschaft trotzdem, mit einer Zeit von 2:31 Stunden den zweiten Platz in der "Gemischten-Kategorie" zu erkämpfen. Durch diese Platzierung erreichte der Füssener Club ebenfalls den zweiten Platz in der Kombinationwertung der Wanderruderregatta und des VI. Prienathon am Chiemsee, bei dem vor kurzem die Herrenmannschaft über 41 km erfolgreich war. (as)

Sieg beim VI. Prienathon über 41 km

Am 18. September 2010 erreichte der Herren-Vierer vom 1. RC Forggensee unter Schlagmann Joachim nach 3:10.25 Stunden, in der C-Gig "Otto Hufen", als Erster das Ziel bei der 41 km-Langstreckenregatta auf dem Chiemsee. Damit ist es der erste Sieg bei einer Regatta der Vereinsgeschichte. Anschließend wurde auf dem Gelände des RV Prien am Chiemsee dessen 20jähriges Bestehen gefeiert und den Wanderpokal in Form eines Skiffs übergeben. (th)

Benefiz-Jazzmatinée mit Max Eichhorn

Quelle: Allgäuer Zeitung "extra" - 11. August 2010 (uc)

Der 1. Ruderclub Forggensee veranstaltete am 25. Juli zu Gunsten des Dieter-Kenkmann-Fond 1987, einer privaten Hilfsorganisation aus Trauchgau, die sich um die Ausbildung tibetischer und nepalesischer Schüler in Nepal kümmert sowie der Ruderjugend, auf dessen Gelände am Forggenseeufer eine Benefiz-Jazzmatinée mit Max Eichhorn und Karen Benson. Die vom Jugendtrainer, Thomas Hugenschmidt, organisierte Veranstaltung fand großen Anklang und besonders die beiden Interpreten erfreuten die Zuhörer mit ihrem musikalischem Repertoire.

Sieg für Kathi!

Linz-Ottensheim (jm)

Unser Mitglied, Katharina Diekmann, gewann beim Bundesfinale des XX. Österreichischen Schulruderbewerbes am 25. Juni 2010 im Doppelvierer des Jahrgangs 1994/95 den ersten Platz.
In einem spannenden Finale auf der WM-Regattastrecke von Linz-Ottensheim wurde Katharina, die für die Freie-Montessori-Schule in Altach zusammen mit drei weiteren Mädls der Sacré-Coeur-Riedenburg-Schule aus Bregenz an den Start ging, Bundessiegerin. Mit eineinhalb Bootslängen auf 500 Meter, gewannen sie zusammen souverän im Endlauf vor den Mannschaften der Schulen aus Gmunden und Linz.
Damit ist es der erste Meistertitel in der Geschichte des 1. Ruderclub Forggensee!

Zu dieser Leistung möchten wir herzlich gratulieren und weiterhin alles gute wünschen.  Riemen- und Dollenbruch, Kathi!

----------------------------------------------------------------------------------------------------------

Ruderinfo 01/2010

3. Mai 2010

Liebe Mitglieder,

ich freue mich auf die Rudersaison 2010.

Viele Gäste aus unterschiedlichen Gegenden Deutschlands und aus dem Ausland, wie Frankreich, Österreich, Schweiz haben den Weg zu unserem Ruderclub gefunden. Das Rudern auf dem Forggensee war für viele ein unvergessliches Erlebnis.

Erstmals haben uns Schülergruppen vom Gymnasium Landsberg und von der Rudergesellschaft Heidelberg besucht. Auch wenn die Übernachtungen auf dem Boden des Aufenthaltsraumes für manchen etwas unbequem war, war es doch ein tolles Erlebnis im Ruderclub schöne Tage verbringen zu dürfen. Ich möchte hier an dieser Stelle ein großes Dankeschön an unsere Mitglieder sagen, die, ob der Vielfalt des Treibens im Bootshauses, Verständnis dafür entgegengebracht haben. Die vielen Grillabende der Mitglieder nach dem Rudern oder einfach nur das Entspannen auf der Bootshauswiese sind schöne Höhepunkte gewesen.

Unser Bootsbestand im Ruderclub hat sich um einen Holzübungs-2er und einen Gig-4er von der Universität Heidelberg erweitert. Außerdem haben wir vom Mannheimer Ruderverein „Amicitia“ von 1876 e. V. einen Bootstransporter geschenkt bekommen. Dieser wurde durch die Firmen Schlichtling in Füssen, Fahrschule Porsche und Buschkönig in Marktoberdorf zusammen mit dem TÜV Kempten als Spende betriebsfertig gemacht.

In diesem Jahr ist geplant, dass die beiden Trainer Thomas H. und Thomas St. sich verstärkt den Schülern aus Füssen und Roßhaupten widmen können. Anfragen nach Ruderwochenenden sind bereits von verschiedenen Vereinen aus Deutschland und auch aus den Niederlanden, eingegangen. Ich finde diese Kontakte eine wesentliche Bereicherung für unseren Ruderbetrieb, vor allem auch dadurch, dass unsere Ruderer davon mit Einladungen zu Wanderfahrten profitieren können.

An dieser Stelle möchte ich anmerken, dass unsere Mitglieder grundsätzlich im Rudern Vorrang vor den Gästen haben.

Sehr erfreulich ist auch die seit dem 1.2.2010 bestehende Kooperation zwischen der Jugendabteilung des Ruderclubs und der TSG Füssen. Dadurch sollte unseren Jugendlichen die Gelegenheit gegeben werden, mit der TSG zusammen ein Wintertraining durchzuführen. Im diesem Jahr ist geplant, dieses auch für die Erwachsenen einzuführen.

Für die Saison 2010 ist angedacht, eine neue Eingangstüre an der Frontseite des Ruderclubs zu installieren. Walter hat bereits mit großem Aufwand die ersten Rolllager geschweißt und montiert. Thomas St. hat mit seinem „schweren Gerät“ den Bereich um den Bootssteg neu angelegt. Neue Sitzbänke mit Tischen hat uns am Ufergelände die Flussmeisterstelle in Füssen angefertigt.

In dieser Saison sind wieder einige Veranstaltungen geplant. Hervorzuheben ist die erneute Teilnahme an der „Vogalonga“ zu Pfingsten in Venedig. Geplant ist eine Ruderwanderfahrt im Bodensee mit den Booten des Ruderverein Wiking Bregenz und eine Ruderwanderfahrt zum Seeclub Stansstad am Vierwaldstätter See in der Schweiz.

Ein weiterer Höhepunkt ist das von Thomas H. geplante Benefizkonzert auf dem Gelände des Ruderclubs mit Jazz-Musik. Die Erlöse werden als Spende an ein Schulprojekt für tibetische und nepalesische Kinder in Nepal (www.kenkmannfond.de) und an die Jugendabteilung des Ruderclubs verteilt.

Ich möchte im Namen der Vorstandschaft Thomas Sch. mit seiner Frau Vroni zur Hochzeit gratulieren und für die Zukunft alles Gute und viel Glück wünschen.

Rüdiger (ehem. Vorstand) wurde 70 Jahre alt und ich wünsche ihm hiermit viel Gesundheit und noch viele Ruderkilometer.

Ich lade hiermit alle Mitglieder zu einem recht fröhlichen, gesellschaftlichen und sportlichen Leben auf dem Rudergelände und auf dem Forggensee ein.

Ich freue mich also sehr herzlich, euch am Ruderclub und auf dem Forggensee wieder zu sehen.

Euer,

Joachim

------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

2009

Die Saison in Zahlen:

Zeitraum: 13. Mai bis 1. November

Gesamtruderkilometer: 3.481 km

Meistgenutzte Boote:

  1. Forggensee: 869 km
  2. Werle: 682 km
  3. Neckar: 304 km
  4. Otto Hufen: 276 km
  5. Tick: 263 km

Meistgenutzte Bootstypen:

  1. 3x-: 869 km
  2. 1x-: 682 km
  3. 4x+: 580 km
  4. 1x-: 263 km
  5. 2x-: 254 km

Hervorgehoben: C-Gigboote und Pohlus-Skiff 

Steuermann:

  1. Thomas St.: 125 km
  2. Walter: 72 km
  3. Joachim: 68 km

Meiste Ruderkilometer:

Jugend:

  1. Wera: 67 km
  2. Franziska: 58 km
  3. Rebecca: 38 km
  4. Stephanie: 36 km
  5. Katharina: 33 km

Damen:

  1. Andrea S.: 400 km - Vereinsmeister 2009
  2. Bettina: 275 km
  3. Margit: 178 km
  4. Annette: 148 km
  5. Astrid: 127 km

Herren:

  1. Joachim: 337 km
  2. Holger: 329 km
  3. Thomas R.: 283 km
  4. Thomas H.: 249 km
  5. Wolfgang S.: 238 km

Alle Angaben ohne Gewähr!

---------------------------------------------------------------------------------------------------------

 35 Jahre Rudern am Forggensee

Als der 1. Ruderclub Forggensee am 14. September 1974 gegründet wurde, dachte man bestimmt nicht an den Erfolg des bislang einzigen allgäuer Rudervereins mit seinen heute knapp 140 Mitgliedern.

Denn angefangen hatte alles zunächst in einer landwirtschaftlichen Scheune in Dietringen bevor nach zehn Jahren eine größere Bootsgarage in der Roßhauptener Mang-Mühle fällig wurde. Als Mitte der 1990er Jahre diese abermals zu klein wurde, entschied man sich erneut zu einem Umzug mit erstmaliger Errichtung eines eigenen Bootshauses in Ehrwang, wo der Club seitdem ansässig ist und seine Aktivitäten von dort aus gestaltet.
So steht neben dem wöchentlichem Training auch seit zwei Jahren die Vogalonga in Venedig auf dem Programm, sowie diverse Besuche anderer Ruderreviere in Deutschland und Tirol.

Da der ganzheitliche Gesundheitssport als eine der wenigen Disziplinen ab zwölf Jahren bis ins hohe Alter betrieben werden kann, ist diese Art von Freizeitgestaltung generationsübergreifend. Dies konnte man beim Abrudern am 11. Oktober 2009 mit der anschließenden kleinen Jubiläumsfeier am besten beobachten, wo unter anderem der ehemalige Vorsitzende Dr. Düstersieck von der jüngeren Rudergeneration zum Ehrenpräsident ernannt wurde. (th)

Mehr als Kraft -ein vielseitiger Sport verbindet

Quelle: Füssen aktuell - August 2009 (lck)

Königliches Rudern beim 1. Ruderclub Forggensee.

Gähnend früher Sonntagmorgen, die Wasseroberfläche des Forggensees spiegelglatt, herrliche Ruhe, die Nebel steigen. Das ist die Zeit von der Joachim Maier sagt: „Mitten auf dem See sieht Füssen plötzlich ganz anders aus“. Ergänzt vom Nachsatz, dass es unglaublich sei, wie viele Facetten die Lechstadt habe und die man beim Rudern aus einem ganz anderen Blickwinkel sehen und erleben kann. Etwa wie beschrieben beim Frühstücksrudern des 1. Ruderclubs Forggensee, dessen Vorsitzender der ehemalige Spitzenruderer Maier ist. Von 1976 bis 1983 war der 53-jährige Sozialpädagoge erfolgreich aktiv und gewann beispielsweise bei der bedeutenden Rotsee-Regatta in der Schweiz und brachte einige deutsche Meistertitel mit nach Hause.

Überraschend facettenreich, für Laien zumindest, präsentiert sich der Rudersport. „Kraft spielt eher eine untergeordnete Rolle“, erläutert Ruderfachmann Joachim Maier seinen Sport und hat dafür griffige Beispiele parat. Etwa einen kräftigen Mann, der feststellen musste, dass ihn eine eher zierliche Frau locker abhängte. Die richtige Technik, Körpergefühl und das richtige Gefühl für das Boot, Ausdauer, Disziplin, Verbundenheit, Harmonie und Mannschaftsgeist sind alles Eigenschaften die das Rudern ausmachen und im Wettkampfsport schließlich den Erfolg bringen. „Man lernt den Schwächsten zu schätzen“, weiß Joachim Maier aus der Erfahrung von 48.000 geruderten Kilometer. Diese werden nämlich aus organisatorischer Notwendigkeit und Sicherheitsgründen in einem Fahrtenbuch festgehalten. „Du gewinnst gemeinsam und du verlierst gemeinsam“, sagt der Teamplayer, der beruflich im Team der Fachklinik Enzensberg spielt. Doch nicht nur die Ruderer im Boot verbindet ihr Sport. Über Grenzen und Kontinente hinweg fühlen sie sich in ihrem Sport und in seinen althergebrachten Traditionen zusammengehörig. „Man findet fast überall einen Ruderclub und es ist obligatorisch, dass man dort rudern und übernachten darf“, berichtet der erfahrene Sozialpädagoge. Nimmt man das alles zusammen, wundert es nicht mehr, dass der umweltfreundliche Sport Rudern rund um die Welt auch als erzieherische Maßnahme angesehen wird und gerne an Schulen und Universitäten gepflegt wird.

Die bekanntesten Beispiele hierfür sind natürlich Cambridge, Oxford oder Harvard. Was für Elite-Universitäten gilt, nutzen auch Schulen aus der Region. Das Gymnasium Landsberg und Schulen aus der näheren Umgebung trainieren bereits beim 1. Ruderclub Forggensee oder sind daran interessiert. Hier sind sie unter der Obhut des Vereines bestens aufgehoben. Die zwei ausgebildeten DRV-Fachübungsleiter Thomas H., Thomas Sch. und Thomas St. sorgen nicht nur für den Trainingsbetrieb der Schüler. Von Montag bis Sonntag ist auf dem Vereinsgelände in Ehrwang und auf dem See immer etwas los. Vom Jugendlichen ab zwölf bis zum Senior mit über 80 Jahren, vom Anfänger bis zum Fortgeschrittenen: Der Traditionssport gilt bei Medizinern als Vorzeigesportart für Kreislauf und Gelenke mit äußerst geringem Verletzungsrisiko. Neulinge können jederzeit unverbindlich hineinschnuppern und auf einem der 26 vereinseigenen Boote ihr möglicherweise zukünftiges Hobby ausprobieren, bevor sie Mitglied werden.

Bootstaufe des Doppelvierers

Am 2. August 2009 wurde unser Holz-Doppelvierer ohne Steuermann durch die Anwesenden Zeugen Andrea, Gisela, Sabine, Fredi, Günter, Thomas und Ältestenratsvorsitzender Wolfgang G. einstimmig auf den Namen LICCA getauft. Dieses keltische Ursprungswort des Lech-Flusses bedeutet soviel wie der "schnellfließend Steinige". Auf das das Boot immer genügend Wasser unter dem Kiel haben möge. (th)

Neugestaltung des Stegbereiches

19. Juli 2009 (vo)

Es geht zwar kaum aber unser Vereinsgelände wurde noch ein wenig schöner.

Am Freitag und Samstag (17. und 18. Juli 2009) wurden von Thomas St., Joachim und Volker einige Verbesserungen und Verschönerungen realisiert. Das Wetter war zwar für Außenarbeiten denkbar schlecht aber nicht änderbar und kein Hindernis. So wurde ein Graben bis zum Stegfundament ausgehoben und ein Stromkabel für die Beleuchtung verlegt. Zur Verschönerung des Stegbereichs wurde eine Mauer aus Pflanzsteinen gesetzt. Zu guter Letzt wurde noch der provisorische Schlauch-Abfluss vom Küchencontainer durch ein in einem Graben verlegtes Rohr ersetzt. Es waren zwei überaus arbeitsreiche und anstrengende Tage für die drei Schaffenden, aber es hat sich gelohnt. So wurde dann auch am Samstag gegen 22.00 Uhr die Erstbesetzung der aufgestellten Bank und die Aussicht auf die Schlösser genossen. Wir hoffen nun das es auch Euch gefällt.

Ruderinfo 01/2009

12. Mai 2009

Liebe Ruderfreunde,

woran erkennt man, dass die neue Rudersaison eröffnet ist?

Daran, dass sich einige Mitglieder spontan an einem wunderschönen Sonntagnachmittag zu einem Grillen am Bootshaus verabredet haben. Leider hat sich bis dahin dass Wasser noch nicht bis zum Steg vorgewagt. Das Wasserwirtschaftsamt Kempten plant an verschiedenen Stellen im See Aufschüttungen zu kleinen Inseln vorzunehmen. Weiterhin entsteht in unmittelbarer Nähe unseres Vereinsgeländes eine kleine Wasserinsel, die auch im Winter trotz abgestautem See in diesem Bereich das Wasser behält. Dadurch sollen Brutnester der Vögel gefördert und im ganzjährigen Teich im Forggensee ein Schutzbiotop entstehen.

In der letzten Saison konnten bedingt durch den teilweisen Umbau des Aufenthaltsraumes mit neuen Glastüren einige schöne Feiern und eine Hochzeit ausgerichtet werden. Es freut mich sehr, dass inzwischen das gesamte Rudergelände unter diesen Umständen optimal genutzt werden kann.

Thomas H. und Thomas Sch. haben die Ausbildung zum Übungsleiter "F" des Bayerischen Ruderverbandes erfolgreich bestanden. Hierzu möchte ich den beiden ganz herzlich gratulieren, denn sie sind die ersten ausgebildeten DRV-Trainer in der Vereinsgeschichte. Zusammen mit Thomas Stein werden sie in der Saison 2009 die fachlichen und praktischen Ausbildungen des Rudertrainings auf dem Forggensee übernehmen.

In der letzten Saison hat eine 4er-Mannschaft des Clubs auf der 34. Vogalonga, einem 30-Kilometerspektakel, zusammen mit 1.600 Booten in einem Lauf durch die Kanäle von Venedig und der umgebenden Lagune den 37. Platz errungen! Die Teilnehmer waren Thomas Sch., Wolfgang S., Holger, Joachim und Steuermann Walter. Die 8er- Mannschaft vom 1. Ruderclub Forggensee hat sich in einem packenden 500-Meter-Rennen an der 4. König-Ludwig-Ruderregatta im August 2008 nur hauchdünn der Mannschaft des MRSV aus Starnberg geschlagen geben müssen.

Der Verein plant zudem dieses Jahr einen gebrauchten Renn-Doppel-4er zu kaufen.

Außerdem haben wir uns auf der dritten Auflage der Lokalmesse "Wir in Füssen" am 9. und 10. Mai 2009 durch einen Stand mit Boot und Ruderergometer erfolgreich präsentiert.

Auch soll Rudern in dieser Saison als differenzierter Schulsport angeboten werden. Da die Hauptschule Roßhaupten hierfür Interesse angemeldet hat, wird mit dieser Schule ein "Testlauf" gestartet. Die Betreuung dieses Projektes übernehmen Thomas H. und Thomas St.

Des weiteren wurde in der Vorstandssitzung vom 8. April 2009 beschlossen, dass ein Reperaturbuch (Datum, Grund der Sperrung, Name des Veranlassenden) anzulegen ist, damit eine bessere Klarheit bezüglich der Sperrung geschafft werden kann. Ebenfalls wird eine Prüfliste bezüglich des Umgangs mit Booten (Reinigung, Umsicht, usw.) im Bootshaus ausgehängt werden.

Weiterhin ist ein Pokal (o. ä.) für den Clubmeister der laufenden Saison mit den meisten Ruderkilometern geplant.  

Auch in diesem Jahr möchte ich allen, die mit ihrer Hilfe sich sowohl zum Gelingen des Rudergeschehens, den technischen Innenausbau des Bootshauses als auch der Pflege der Außenanlage einsetzten ein ganz herzliches Dankeschön zukommen lassen. In der heutige Zeit, an der immer mehr Menschen sich mit einer virtuellen Welt auseinander zusetzen versuchen, ist es nicht mehr selbstverständlich, dass man noch Zeit aufbringen möchte, für eine gemeinnützige Arbeit. Gerade in dieser Hinsicht sollte versucht werden, diese Werte und Tugenden zu erhalten.

Also, ich freue mich Euch zu sehen!

Herzlichst Euer,

Joachim

---------------------------------------------------------------------------------------------------------

2008

Die Saison in Zahlen:

Zeitraum: 29. April bis 21. Oktober

Gesamtruderkilometer: 3.027 km

Meistgenutzte Boote:

  1. Werle: 825 km
  2. Forggensee: 620 km
  3. Tulla II: 318 km
  4. Bubber: 314 km
  5. Uni 5: 250 km

Meistgenutzte Bootstypen:

  1. 1x- : 1.081 km
  2. 3x- : 620 km
  3. 4x+ : 423 km
  4. 2x- : 356 km
  5. 1x- : 342 km

Hervorgehoben: C-Gigboote und Pohlus-Skiff

Steuermann:

  1. Walter: 242 km
  2. Thomas St.: 68 km
  3. Thomas H.: 46 km

Meiste Ruderkilometer:

Damen:

  1. Andrea S.: 352 km
  2. Margit: 204 km
  3. Astrid: 162 km
  4. Bettina: 148 km
  5. Annette: 145 km

Herren:

  1. Thomas R.: 938 km
  2. Joachim: 399 km
  3. Thomas Sch.: 377 km
  4. Holger: 258 km
  5. Thomas H.: 139 km

Alle Angaben ohne Gewähr!

----------------------------------------------------------------------------------------------------------

Sportmediziner kämpfen mit den Elementen

15. September 2008 (thh)

Das hatten sich die neun Teilnehmer die, im Zuge der 4. Enzensberger Sportmedizin-Tage, zu uns kamen wohl anderst gedacht als sie den Blick vom Forggensee zum Himmel schweifen ließen. Da gab´s Wasser von oben, von der Seite und von unten. Nur das von unten kommende naße Element mit Abstand das Wärmste (17 ° C) an diesem Tag war. Und für diejenigen, die nicht schwimmen gehen wollten mußten acht Grad genügen.

Nach einer ausführlichen Einweisung der beiden Übungsleiter Thomas St. und Thomas Sch. wurden die Mannschaften für die Boote eingeteilt und gemeinsam trugen die Teilnehmer, die teilweise das erste Mal Kontakt zu dieser Sportart hatten, die C-Gig´s zum Steg hinab. Nachdem das Einsteigen bei rauer See gut geklappt hat, fuhren die einen mit der "O. Hufen" gen Dietringen, während die Ruderer der "Tulla II" sich gen Füssener Bootshafen aufmachten.  Gleich zu Beginn wurden die Besatzungen kräftig durchgeschüttelt und es galt höchste Konzentration auf die Skulls bzw. auf den Ruderschlag zu legen, um in den bis zu 30 cm hohen Wellen das Boot unter Kontrolle zu behalten.

Zu Beginn gab´s immer wieder mal Blattsalat, der sich aber bereits nach wenigen Minuten relativiert hatte. Angeschoben von dem kalten Nordostwind fuhr die "Tulla II" zügig gen Süden in Richtung Festspielhaus. Hier lenkte der Steuermann Thomas H. das Boot hinter die sogenannten Bananeninseln, da es dahinter fast windstill war. Denn nur dort war es im Moment möglich ein paar Schläge durchzuführen, ohne das die Wellen ständig die Anfänger beim Erlernen des Ruderschlags stören würden. Ein paar mal fuhr das Boot hin und her bevor es anschließend das windgeschützte Gewässer verließ und im strömenden Regen und Wellengang gen Norden fuhr. Am Steg des Festspielhaus wurde noch kurz der Schlagmann ausgetauscht bevor es danach in Ufernähe entlang zum Vereinssteg ging. Das Anlegen verlief, im Gegensatz zum Vortag, ohne jegliche Zwischenfälle.

Nach ca. 1,5 Stunden auf Wasser waren zwar alle durchnäßt (außer dem Steuermann) aber gleichzeitig auch froh, diese Erfahrung gemacht zu haben. Und nach der heißen Dusche kam bei ein paar Neu-Ruderer der Gedanke auf, nochmal auf´s Wasser zu gehen und gen Staumauer zu fahren...

------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

"In die Auslage, fertig, los!"...

26. August 2008 (thh)

... hieß es für 15 interessierte Kinder, die im Rahmen des AZ-Ferienprogramms erste Rudererfahrungen bei uns machen konnten.

Nach einem Rundgang durch das Bootshaus sowie die anschließende Einweisung der Boote durch die beiden Übungsleiter Thomas St. und Thomas H. teilte man die Gruppen ein und setzte die Gig-Boote "Forggensee", "Tulla II" und "Otto Hufen" in den 18° C warmen Forggensee. Ganz vorsichtig stiegen die Fehla und Buaba in die sehr empfindlichen Boote hinein und stabilisierten es auch sogleich.

Nachdem die Boote vom Steg weg waren, machten sich die erfahrenen Übungsleiter daran den Kindern den Ruderschlag beizubringen. Und siehe da: Schon nach kurzer Zeit klappte die Synchronität sowie der Bewegungsablauf im Boot fast reibungslos.

Die Anderen, die in der Zwischenzeit an Land blieben, machten mit Jakob kleine Ball- und Koordinationsspiele und verspeisten anschließend einen Zwetschgendatschi, den Joachim extra besorgt hatte und der offensichtlich sehr gut schmeckte.

Nach einer kleinen Rundfahrt legten die Boote wieder an und die Mannschaften sowie der Steuermann wurden ausgetauscht. Einige wollte gleich nochmal raus und die Fahrt verlängern aber da wartete schon die nächste Gruppe auf ihren Einsatz.

Nach über drei Stunden ging das Schnupperrudern langsam zu Ende und ein paar Kinder möchten gernen in Zukunft wieder mal zum Rudern kommen um diesen faszinierenden Sport näher kennen lernen.

------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------ 

Wanderfahrt auf´m Plansee

3. August 2008 (thh)

Klein aber fein war die diesjährige und seit Jahren erste Wanderfahrt auf dem zweitgrößten See Tirols. Bei leichter Bewölkung, frischem Wind und 24° Celsius fuhren wir Drei (Walter, Fredi und Thomas H.) mit einem Gig-Doppelzweier zum Gasthof "Fischer am See" am Heiterwanger See wo wir unseren "Schlingel" zu Wasser ließen.

Immer schön am Ufer entlang und umgeben von den knapp 2.000 m hohen Gipfeln des Ammergebirge fuhr unser Steuermann Walter Fischer jede noch so kleine Bucht aus um die wirklichen Reize des Bergsees uns zu offenbaren. Kannte er dieses Revier aus eigener Kanuerfahrung nur zu gut.

Nach einer Weile kamen wir zum 1908 erbauten Kanal, der den Heiterwanger- mit dem Plansee (976 m) verband. Da es auch auf dem See unter anderem eine komerzielle Schifffahrt gibt warteten wir ab bis die MS "Wilhelm" an uns vorüber war, bevor wir durch den 300 m langen Durchstich fuhren.  Und hier lag auch schon die einzige "Schlüsselstelle" vor uns: die Speckbacher Brücke. Hier mußten wir unsere Skulls langlegen um unter dem Fußgängersteg durchzukommen. Danach bestand die Schwierigkeit nur noch darin nicht vorzeitig in dem glasklaren Wasser schwimmen zu gehen. Der Reiz war einfach zu groß aber wir hielten ihm stand.

Anschließend fuhren wir immer an der Südostseite, vorbei an vielen Schlauchbootruderen und Neoprenschwimmern, zum Ostende. Immer wieder grüßten uns freundlich Wanderer und Angler sowie Radler zu. Langsam aber stetig wurde der See rauer und die Wellen trugen teilweise Schaumkronen. Nun mußten wir etwas mehr schaffen als bisher, denn der Wind kam aus Westen und versuchte uns ständig vom Kurs abzubringen, was aber unser Steuermann zu verhindern wußte.

In der Nähe der Fürchterlich-Hütte auf einem Geschiebefeld landeten wir an und machten erstmal g´scheit Brotzeit. Denn Brotzeit ist die schönste Zeit! Anschließend entspannten wir uns in der Sonne und legten nach einer kappen Stunde wieder ab um den zweiten Teil der Fahrt anzupacken.

Zuerst ging es am gut besuchten Campingplatz des Hotel "Forelle" vorbei. Von nun an hatten wir die kommenden fünf Kilometer fast nur Gegenwind was an sich nicht schlecht war, denn dadurch lag das Boot stabiler im Wasser. Nachteil: Ein paar einzelne der rot-weiß-roten Segler fuhren genauso auf dem Wasser wie auf der Straße und hätte der Thomas ein uns zu nahe kommendes Segelboot nicht angeschrien, es wäre beim Kreuzen auf uns aufgefahren und kurz darauf in die Befestigungsmauer der Planseestraße geknallt. Wenigstens hatte der Kapitän sich für sein Manöver entschuldigt.

Nach dem Schreck fuhren wir weiter das Nordwestufer mit dem Weiler Kaiserbrunnen entlang. Ruhiger war´s auf der gegenüberliegenden Seite, denn hier gab´s unzählige Motorrad- und Autofahrer die den Sommertag für einen Ausflug nutzten. Kurz vor dem Hotel "Seespitz" bogen wir gen Süden ab und fuhren anschließend erneut in den Kanal hindurch doch diesmal ließen wir uns vom Wind schea g´miatlich durchtreiben. An der Holzbrücke gab´s dann noch eine kostenlose Dusche durch einheimische Buaba, die uns mit Ihren "Arschbomben" so richtig erfrischten. Echt griabig!

Von nun an lag unser Ziel nicht mehr fern und weil wir bis dato noch nicht müde waren, entschloß sich Thomas das Tempo zu erhöhen und somit fuhren wir für ein paar Minuten mit erhöhter Schlagzahl gen Einstiegspunkt.

Nachdem wir später das Boot wieder aufgeladen hatten, gab´s noch a Kaffeetscherl und Kuacha mit Obers so zum Ausklingen und um die Cholesterolwerte wieder zu "stabilisieren". Ja und danach ging´s voll gefuttert und voll Erlebnisse zurück an den nicht minder schönen Forggensee.

Auf ein baldiges Neues!

----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Trainingslager des Ruderclub Nürtingen 1921  auf dem Forggensee

Juni 2008 (thh)

Ende Juni 2008 hielt der Ruderclub Nürtingen 1921 e. V. bei uns sein Trainingslager zur Vorbereitung auf die baden-württembergischen Meisterschaft ab. Foto hierzu in der Gallerie.

----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Vogalonga 2008

Füssener Ruderer starteten in Venedig

16. Mai 2008

Venedig (jm)

Die Vogalonga in Venedig ist eine der schönsten und größten Ruderer-Treffen Europas. Der 1. Ruderclub Forggensee startete am 11. Mai 2008 in einer Gig-Vierer mit den Teilnehmern: Thomas Sch., Holger, Wolfgang S., Joachim und Steuermann Walter. Über 6.000 Teilnehmer in 1.600 Booten starteten mit einem Kanonenschuß die 30 km lange Strecke, vorbei an den Inseln Sant Erasmo, Francesco del Deserto, Burano, Mazzorbo, Murano und zurück unter dem Beifall tausender Zuschauer entlang der Kanäle, zum Ziel am Markusplatz am Canal Grande. Von den gestarteten Booten ist der Füssener Ruderclub als 37. Boot in das Ziel gerudert.

Die jährlich stattfindende Vogalonga ist vor 34 Jahren entstanden, um an diesem Tag an die langsame Zerstörung durch die vielen Schlagwellen, die durch Motorboote entstehen, zu erinnern. Diese heftigen Wellen haben teils heftige Schäden an Hausmauern und Fundamenten angerichtet. Zu dieser Veranstaltung, an denen Teilnehmer aus ganz Europa und Übersee in Ruderbooten, Barken und Gondeln sowie Kajaks teilnehmen, sind auf den Kanälen Venedigs keine unter Motor laufenden Boote erlaubt.

Mehr unter "Photos".

----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Ruderinfo 01/2008

22. April 2008

Liebe Ruderfreunde,

man möchte meinen, daß das letzte Autobahnteilstück, das Deutschland mit Österreich verbindet, durch den Forggensee gebaut wird. Bagger, Raupenfahrzeuge und riesige Erdaufwürfe geben das Bild einer radikalen Veränderung des Sees ab. Kaum zu glauben, daß aus dieser Kraterlandschaft in den nächsten Wochen einer der schönsten Gewässer des Voralpenlandes entstehen wird.

Dazu möchte ich euch ganz herzlich zur neuen Rudersaison 2008 einladen.

Zur Zeit hat das Wasserwirtschaftsamt unseren Steg regelrecht auf den Kopf gestellt, um unter seinen Füßen neue Betonfundamente anbringen zu können. Mittels eigens angebrachter Pkw-Reifen (durch die Füssener Schlosserei Schmidt & Pröbstl) wird der Steg vor Stauchschäden bei Niedrigwasser geschützt. Gleichzeitig haben die Arbeiter des Wasserwirtschaftsamtes rechts neben dem Steg eine Steintreppe für Badefreudige installiert und damit das Ufer besser befestigt. Achtung, erhöhte Rutschgefahr durch Moose im Sommer!

Walter Fischer ist es zu verdanken, das wir für die Pohlus-Boote einen Bootswagen gebaut bekommen haben. Dadurch ist ein vereinfachtes Auf- und Abladen der Boote möglich.

Thomas Hugenschmidt und Thomas Schwitulla befanden sich im März und April in Ausbildung um die ersten "Übungsleiter C - Fachrichtung Rudern" in der Vereinsgeschichte zu werden. Nach der erfolgreich absolvierten Prüfung werden sie zusammen mit Thomas Stein den fachlichen und praktischen Rahmen des Rudertrainings auf dem Forggensee gestalten.

Nach dem Aufstau des Forggensees, voraussichtlich bis Ende Mai, soll der regelmäßige Ruderbetrieb wieder aufgenommen werden. Seit dem 28. April ist wieder ein provisorischer Behelfssteg am Hopfensee eingerichtet der Interessierten die Möglichkeit gibt, dort mit einem Gig-Vierer auf´s Wasser zu gehen.

Im September 2007 konnte unsere Achter-Mannschaft mit Thomas Sch., Volker, Joachim, Jörg G., Thomas H., Wolfgang S., Frank, unsere starke Andrea S. mit Steuermann Walter von 64 Booten auf der Roseninselregatta in Starnberg auf 12 km einen hervorragenden 41. Platz erreichen.

Am 11. Mai 2008 startet eine Vierer-Mannschaft des Vereins auf der "Vogalonga", einem 30km-Spektakel, zusammen mit über 1.500 Booten. Die Route startet am Markusplatz in Venedig und führt unter anderem über den Canal Grande hinaus auf die offene Lagune und vorüber an und durch die anderen bewohnten Inseln bevor es wieder zurück zur berühmten Lagunenstadt geht.

Es ist erfreulich, daß das Vereinsgelände vermehrt auch für Feiern genutzt wird. Das Rudergelände kann Mitgliedern gegen eine Spende für private Feiern zur Verfügung gestellt werden. Dabei muß zumindest eine Person aus dem Verein die Verantwortung übernehmen und das Gelände wieder in ordnungsgemäßen Zustand hinterlassen. Für eventuell entstandene Schäden ist zu haften. Der Ruderbetrieb darf durch solche Feiern nicht beeinträchtigt werden, außerdem sind die Vorschriften bezüglich des Landschaftsschutzgebietes zu berücksichtigen (Übernachtungen, usw.). Entsprechende Anfragen bitte an den Vorstand weitergeben.

Im Rahmen der Füssener Stadtolympiade am Sonntag, 29. Juni 2008, neun Uhr, wird die Zeitmessung der Bootsrennen durch zwei Mitglieder des Ruderclubs vorgenommen.

An dieser Stelle möchte ich allen, die mit ihrer Hilfe sich sowohl zum Gelingen des Rudergeschehens, den technischen Innenausbau des Bootshauses, als auch der Pflege der Außenanlagen einsetzen, ein herzliches Dankeschön zukommen lassen.

Weiterhin möchten wir unseren Mitgliedern Petra B. und Thomas R. zur Geburt ihres Kindes gratulieren und ihnen alles Gute für die Zukunft wünschen.

Also, ich freue mich Euch zu sehen!!

Herzlichst Euer, 

Joachim Maier

4. König-Ludwig-Ruderregatta 2008

Allgäuer Ruderer boten einen heißen Kampf

25. August 2008 (thh)

Der sportliche Höhepunkt der Geburtstagsfeier König Ludwig II. von Bayern geriet wegen den vorherrschenden Wetterbedingungen mit acht Grad, Regen und Wind anfänglich zu einer wahren Lotterie.

Trotz allem versuchten die beiden Mannschaften das Rennen unter einigermaßen fairen Bedingungen durchzuführen.  Angetreten sind der Münchener Ruder- und Segelverein "Bayern" von 1910 e. V. sowie der 1. Ruderclub Forggensee der als Gastgeber diesen Wettkampf ausrichtete.

In Höhe des Füssener Festpielhauses wurde um 14.45 Uhr der Start für das erste Rennen des Tages freigegeben. Die Damen des 1. RCF schlugen sich wacker im Gig-Vierer, kamen aber an die haushoch überlegenen Mannschaften des MRSV leider nicht heran sodaß sie nicht über einen dritten Platz hinaus kamen. Über den deutlichen Sieg des Gegners im ersten 500 m-Rennen sinnte der Schlagmann Joachim Maier (ehemaliger Weltklasseruderer) anschließend nach Revange, denn hierbei ging es vorwiegend um die Sportlerehre.

Gegen 15.30 Uhr wurde dann das Achter-Rennen nach längeren wetterbedingten Verzögerungen von der Wasserschutzpolizei freigegeben. Von Anfang an machten die Herren des 1. RCF mächtig Druck auf die Mannschaft des MRSV. Nach kurzer Zeit fuhren sie gleichhauf über die 250 m-Marke. Ab jetzt hieß es noch einmal Vollgas geben und somit zog das Flaggschiff des Lokalmatadors Schlag für Schlag an den Starnbergern vorbei und lag bis kurz vor dem Ziel auf Siegkurs. Aber leider brach bei einem Allgäuer Ruderer das Stemmbrett wobei der gesamte Achter dadurch die Geschwindigkeit verlor die er noch zum Sieg benötigte. Mit einem Rückstand von ca. 25 cm kam der "Ludwig²"-Achter hinter dem "Sprite"-Achter ins Ziel.

Die anfängliche Enttäuschung war bald verschwunden und später zeigten sich der 1. RCF als guter Verlierer und Gastgeber. Denn zur Siegerehrung vor ein paar hundert Zuschauern übergab die Sissi-Darstellerin Nicole Ciroth Geschenkkörbe an die Ruderer. Anschließend wurde beim gemeinsamen Essen über eine Fortsetzung bei hoffentlich besseren Wetter gesprochen.

------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------